Ein Kriegsbündnis mit Tradition: Zur Politik der NATO – gestern bis heute

NATO-Gipfel stoppen!

- Informations- und Diskussionsveranstaltung
- Donnerstag, den 15.Januar 2009 , 19.30 Uhr
- im Goldenen Löwen in Baden-Baden/Lichtental (Hauptstraße 89, 76534 Baden-Baden)
- Referent: Wolfram Treiber (Aktionskreis Internationalismus – AKI Karlsruhe)
- Veranstalter: attac Baden-Baden im Anti-NATO-Bündnis Baden-Baden

Anfang April 2009 will die NATO in Strasbourg und Baden-Baden ihren 60. Geburtstag feiern. Nach dem offiziellen Sprachgebrauch wurde die NATO 1949 als Verteidigungsbündnis der „Westlichen Welt“ gegen die Sowjetunion gegründet. Doch warum wurde die NATO dann nach dem Fall der Mauer 1989 und dem Zerfall der Sowjetunion nicht aufgelöst?
An wie vielen Kriegen war die NATO beteiligt, um die Interessen der NATO-Mitgliedstaaten durchzusetzen?

Die NATO-Staaten verantworten rund 75% der weltweiten Rüstungsexporte und geben jährlich ca. 900 Mrd. Euro für Rüstung aus. Lediglich 10 Prozent davon würden ausreichen, um die Armut auf der Welt zu halbieren.

Die neuen strategischen Konzepte der NATO dienen u.a. der Sicherung des ungehinderten Zugangs der NATO-Staaten zu den Rohstoff- und Energievorräten der Welt mit militärischer Gewalt. In Zeiten sich verknappender Rohstoffe, einer erstarkenden Weltmarktkonkurrenz durch China, Indien und Russland wächst die Bedeutung dieser Strategie. Die NATO schließt dabei weder Präventivkriege noch den Ersteinsatz von Atomwaffen aus, US-Atomwaffen lagern z.B. nicht weit von hier im rheinland-pfälzischen Büchel.

In der Veranstaltung soll auf die Geschichte und Entwicklung der NATO, den Wandel der NATO-Strategien bis heute und die Rolle der BRD in der NATO eingegangen werden.